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Anfang der 80er Jahre wechselte mehrere Male der Spielmodus.
Verzahnungen mit den vor- und nachgeschalteten Ligen und den Nordvereinen
brachten auch beim TEV Höhen und Krisen. Dennoch war der Klassenerhalt durch
die Plätze 7, 6 und noch mal 7 nie ernsthaft gefährdet. Mit den Brüdern Adam
und Wieslaw Mrowca aus Polen, die in der Saison 1983/1984 zusammen 69 Tore
erzielten, wurde am Ende ein sehr guter 3. Platz der Oberliga errungen.
Endlich ist es so weit
– der TEV Miesbach hat ein Dach über dem Kopf
Im Jahre 1986 wurde die neue Halle in einer Bauzeit von nur
einem halben Jahr über die bereits bestehende Eisfläche gestellt. Der TEV hatte
den Anschluss an die Neuzeit wieder gefunden. Ein weiterer Meilenstein in der
Vereinsgeschichte ist gesetzt !
Außerdem stoß Jeff Vaive zum TEV. Von ihm wird man später noch viel hören. Hauptsächlich als Top-Scorer !
Am 6. November 1986 findet das erste Punktspiel statt. Gegen den ERC Ingolstadt trennte man sich 4:4
Saison 87/88
Mit Trainer Eduard Derkits startete der TEV in die erste
Saison im „Neuen Zuhause“. Am Ende reichte es in der Oberliga zu einem guten
3.Platz hinter Klostersee und Sonthofen. Max Ostermaier und Jeff
Vaive erzielten die Hälfte aller Tore und bildeten das beste Duo der gesamten
Liga. In der Aufstiegsrunde zur Bundesliga II blieb man allerdings hängen.
Saison 88/89
Neuer Trainer, Neues Glück. Dieses mal versuchte sich
Andreas Kink als Coach. Doch der erreichte die Mannschaft nicht und nach gut
der Hälfte der Saison löste ihn Dieter Pflügl ab. Dies sollte nicht der einzige
solcher Fälle sein. Die Qualifikation zur Oberliga Süd wurde knapp erreicht. Doch
am Ende stand nur ein enttäuschender 9.Platz.
Saison 89/90
Nach langer Zeit hielt wieder einmal ein Spielertrainer in
Miesbach das Zepter. George Quinn hieß der Trainer und gleichzeitig eisenharter
Verteidiger. Larry Mitchell war Torschützenkönig und bester Scorer (102
Punkte). Dicht gefolgt von – wieder mal – Jeff Vaive. Auffälligster
Einheimischer war Max Ostermeier. Mit einem relativ guten 6.Platz konnte die
Saison unbeschadet überstanden werden.
Saison 90/91
Unverändert in der Oberliga sprang in der Endtabelle ein
eher enttäuschender und unglücklicher 10.Platz raus. Dennoch war man über dem „Strich“
und nahm so an der Aufstiegsrunde teil. Am Ende belegte man in den Play-Offs
den fünften Platz. Wieder einmal bester Scorer war Jeff Vaive, der gleichzeitig
drittbester Torschütze der kompletten Oberliga Süd wurde.
Saison 91/92
Unter dem schon bekannten Trainer Eduard Derkits ging es in
der Saison 91/92 endlich wieder aufwärts. Max Ostermaier und der unverwüstliche
Jeff Vaive machten jeweils 52 Tore. Vaive kam auf 123 Scorerpunkte ! Das
bedeutet Nummer 1 in der Liga. Hinter Weiden, Heilbronn und Erding erklomm der
TEV Platz 4. Neuzugang Kim Collins war zudem
zweitbester Verteidiger der Oberliga.
Saison 92/93
Immer wieder Jeff Vaive ! In der Saison schaffte er
sein TEV-Highlight. Er erzielte 80 (!) Volltreffer und scorte 140-mal. Es
folgten Max Ostermeier und Chris Clarke. Das reichte aber nur zu Platz 14. Die
Qualifikation wurde dennoch mit dem 3.Platz in der Quali sichergestellt.
Saison 93/94
In dieser Saison hatte man den Lokalrivalen EC Bad Tölz in
der Liga und auf Platz 4 nur einen Punkt weniger als die Isarwinkler. Wieder
bildeten Jeff Vaive, Chris Clarke und natürlich auch Max
Ostermeier das Rückgrad des Teams in punkto Tore und Assists. Ein gutes Jahr für den TEV.
Saison 94/95
Die Saison 94/95, das Jahr eins nach Jeff Vaive geriet zum
Desaster. Der 16. Tabellenplatz stand zu Buche. Doch in der Spielrunde zur 1.
Liga Süd (Hacker-Pschorr-Liga) stand Platz 2 hinter dem EHC Klostersee. Das
Pflaster auf den Wunden bestand aus dem 9:5 Vorrundensieg im Derby gegen Bad
Tölz. Max Ostermeier wurde mit 66 Scorerpunkten Bester.
Nach dieser Saison wussten die Verantwortlichen das man sich
verstärken musste. Man kam auf neue Ideen. Eine davon war die Gründung eines
Förderkreises. Mit dabei war auch der Bürgermeister Dr. Gerhard Maier.
Insgesamt wurde schon bei der ersten Versammlung ein fünfstelliger Betrag
gesammelt. Doch nach einiger Zeit fand sich kein Vorstand mehr und der Verein
wurde aufgelöst.
Saison 95/96
Gleich 3 Trainer wurden in dieser Saison eingesetzt. Paul
Sommer begann, Eduard Giblak folgte und Dieter Pflügl beendete die Saison. Wieder
wurde es nur der 16. Platz und auch die Qualifikation wurde verpasst. Es folgte
der Abstieg in die 2.Liga Süd, trotz eines Jason Dunhams (heute, Straubing
Tigers DEL).
Saison 96/97
Die 2.Liga Süd wurde mit dem 4. Rang abgeschlossen. Klaus
Mechel führte nun Regie. Dan Schaly, Max Ostermaier und Stacey Rayan, der
bisher einzige Dunkelhäutige im TEV-Dress sorgten in dieser Spielzeit für die
nötigen Tore. Die Qualifikation zur 1.Liga endete mit dem letzten Platz. Daran
änderte auch der aus Dorfen gekommene Cory Gustafson nichts.
Saison 97/98
In dieser Spielzeit landete der TEVM an Ende auf dem
2.Rang hinter dem EV Regensburg. Ausschlaggebend war die gute Auswärtbilanz.
Cory Gustafson war der Top-Scorer, dicht gefolgt vor Dan Schaly. Die Rückkehr
in die 1.Liga wurde erneut verpasst.
Saison 98/99
In der Endtabelle rangierte der TEV auf dem 5.Platz und der
damit verbundene Qualifikation für die Aufstiegsrunde. Cory Gustafson wurde 3
bester Scorer der Liga. Unter dem Trainergespann Beppo Schlickenrieder und
Francois Leblanc fehlten 2 Punkte zum erhofften Aufstieg.
Saison 99/00
In der
neuen Oberliga Süd wurde es am Ende ganz eng. Vorletzter Platz vor Weiden in
der Meisterschaft und letzter Platz in der Qualifikation. Cory Gustafson, Jed
Fiebelkorn, Mika Rautakalio und Brian Farell bildeten den harten Kern der
Mannschaft, die von Rudolf Sindelar betreut wurde. Mit 628 Zuschauern im
Schnitt, gegenüber Vereinen wie Crimmitschau (4.341), Regensburg (3.255) und
Landshut (2.131) ist leicht erklärt, woran es mangelte.
...weiter geht's im Teil "2000-Heute"
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