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Der TEV Miesbach e.V. wurde am 17. April 1928 im
Gasthaus „Brückenwirt“ gegründet.
Eigentlich wurde der TEV Miesbach quasi als ein Vorläufer
einer Sportgemeinschaft gegründet: Eishockey, Eisstockschießen, Kunstlauf und
Tennis hießen die 4 Sparten.
Die sportliche Wiege und somit Heimat des Eishockey in
Miesbach entstand am so genannten Brandmeier Weiher, der dem neu gegründeten
Verein von der damaligen Brauerei Waizinger zur Verfügung gestellt wurde. Doch
der TEV, unter dem ersten Vorsitzenden Hans Reintinger hatte größere Ziele im
Auge.
Am 16.Oktober 1928 tritt der TEV
Miesbach dem Bayerischen Eissportverband bei. Max Schmidt, ein vom SC
Riessersee kommender einheimischer Lehrer, wurde erster Geschäftsführer. Er
erwies sich in der Folgezeit als Motor und Antreiber für den damals schon 110
Mitglieder starken Verein. Der renommierte Sportclub Riessersee übernimmt
dankenswert die Patenschaft!
Am 20.Januar 1929 absolvierte
der TEV Miesbach sein erstes Wettspiel gegen den EV München.
Mit dabei waren (Foto):
(v.l.) Karl Antretter, Karl Schwarz, Hans Hopf, Max
Antretter, Karl Baumann, Max Schmid (Initiator) und Hans Urban
In einem weiteren Testspiel am 22.Dezember 1929 gegen
den Bayerischen Sportclub München gewann man mit 8:0.
Bietet der TEV in der heutigen Zeit um die 20 Spieler auf,
so bestand ein Team zu dieser Zeit aus 1 Torwart, 2 Verteidiger und 3 Stürmer.
Auf der Auswechselbank durften/mussten 2 Spieler Platz nehmen.
1932 wurde die erste Jugendmannschaft des TEV gegründet.
Ein Jahr später 1933 gastierte der damalige
Serienmeister Berliner SC in Miesbach und gewann mit 5:1. Der TEV holte die
Meisterschaft in der B-Klasse durch ein 21:0 (!) gegen Augsburg. Die
Aufstiegsspiele wurden gegen Nürnberg gewonnen. (5:3;3:0)
Im Jahre 1934 zeichnete sich Max Antretter
(„Max II. von Miesbach“) als mehrfacher Torschütze in der
Eishockeynationalmannschaft gegen Italien aus.
Auf diese sportlichen Blüten fielen im Jahre 1939
die düsteren Schatten des 2.Weltkrieges. Schwerste Opfer an Besitzstand, Leib
und Leben wurden gebracht und empfindliche Lücken in die Reihen des TEV.
1945 war es ausgerechnet ein amerikanischer Oberbefehlshaber, der den TEV
wieder aufrichtete. Im selben Jahr kam der Eintrag ins Vereinsregister und die
Lizenzierung. Von nun ab heißt es TEV Miesbach e.V.!
Von 1945 bis 1952 verpassten es Sepp
Dietrich, Toni Pötzinger, Sepp Pflügl, Paul Kutscha, Hans Eisenried, Ludwig
Kraus, Hans und Rudi Heinrich, Alfred Ambs, Alfred Antretter, Sepp Kratzer,
Sigi Wenninger, Hans Huttary und Max Antretter gleich 4-mal hintereinander in
die höchste deutsche Spielklasse aufzusteigen. In der Qualifikation scheiterte
man nacheinander an Tegernsee, Weßling, Tölz und Rosenheim.
1952 veränderte sich das Gesicht des TEV in der Mannschaft: Paul
Sigl, Karl Rummelsberger, Fritz Haller, Max Ostermeier und Hans Holnburger
rücken in die Mannschaft. 1953 wird der TEV
Landesligameister-Meister (damals 2.Liga) und in einem Aufstiegsturnier in
Düsseldorf schlägt man zwar Gießen, scheitert aber an Düsseldorf. Danach gibt es
die ersten Abgänge: Sepp Pflügl und Hans Eisenried wechseln nach Kaufbeuren.
1957 scheiterte man wieder als Landesliga-Gruppensieger. Diesmal
ist der EV Landshut einen Tick besser.
1958 ordnete der Verband die Ligen neu. Fortan gibt es Bundesliga, Oberliga
und Landesliga. Der TEV - als einziger Natureisverein – wird in eine sehr gute
Oberliga zugeordnet. Die neuen Gegner heißen: Berlin, Krefeld, Bad Nauheim,
Köln, Düsseldorf und Dortmund. Der Altinternationale Fritz Poitsch wird neuer
Spielertrainer und mit ihm als Torschütze etabliert man sich im Vorderfeld.
1959 beginnt man mit den ersten Vorkehrungen für den Bau einer neuen Eissporthalle, um den Anschluss an die Kontrahenten nicht zu verlieren, die immer wieder mit Neubauten auf sich aufmerksam machten.
…weiter geht’s im Teil „1960-1979“
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