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TEV zu Gast im Schweinfurter Hexenkessel
Geschrieben von Thomas Spiesl - Miesbacher Merkur, ostermax   
Freitag, 5. Februar 2010
news-logoDer TEV Miesbach kann ohne Druck in das letzte Wochenende der Bayernliga-Vorrunde gehen. Neben dem VER Selb ist das Kreissparkassen-Team die einzige Mannschaft, die das Ticket für die Zwischenrunde bereits in der Tasche hat. Der heutige Gegner, die Mighty Dogs Schweinfurt, hingegen sind einer von sieben Clubs, die sich noch um die sechs verbleibenden Zwischenrundenplätze streiten ...

Die Truppe um Kapitän Florian Leitner kann also zum Zünglein an der Waage werden, wer den Sprung schafft und wer die direkten Gegner im Kampf um die beiden Play-off-Plätze sein werden.

Jedenfalls erwartet die Miesbacher am heutigen Freitag ab 20 Uhr ein Hexenkessel. Die Hausherren können mit einem Sieg alles klar machen und haben auch entsprechende Vorkehrungen getroffen. 1250 Tickets wurden bereits im Vorverkauf abgesetzt. "Das wird ein richtiger Vorgeschmack auf die Zwischenrunde. Für Schweinfurt ist es ein ganz wichtiges Spiel, für uns der ideale Test", sagt Trainer Markus Wieland vor der Partie. Am vergangenen Wochenende waren die Rot-Weißen spielfrei und die Zeit wurde zur Regeneration genutzt. Wieland gab seinen Schützlingen von Freitag bis Sonntag frei und dies scheint Wirkung gezeigt zu haben. "Beim Training am Montag waren alle richtig heiß. Ich habe das Tempo noch einmal angezogen und großes Augenmerk auf das Powerplay gelegt", erzählt Wieland. Das Überzahlspiel war zuletzt eine der Schwächen der Miesbacher. Hier fordert der Chefanweiser eine Steigerung.

 

„Wir müssen über 60 Minuten voll durchziehen. Wir wissen, was uns in Schweinfurt erwartet, ich habe unter der Woche noch mit Peppi Eckmair telefoniert“, sagt Wieland. Der Schlierseer steht seit 2007 im Kader der Mighty Dogs. Und die müssen gegen den TEV gewinnen, ansonsten erwartet sie am Sonntag, 7. Februar, ein echtes Endspiel in Regensburg. In Schweinfurt ist man jedenfalls guter Dinge, wie Abteilungsleiter Steffen Reiser bestätigt: „Je größer die Herausforderung der einzelnen Spiele war, desto präsenter, kompakter und motivierter war die Truppe bisher.“ Allerdings fehlen bei beiden Mannschaften wichtige Spieler. Bei Schweinfurt fallen Michael Thurner und Dan Heilman an, Wieland muss auf Mathias Hart, Andreas Förg und René Müller verzichten. Hart hat immer noch Probleme mit dem Oberschenkel und den Adduktoren, nachdem seine alte Verletzung kürzlich wieder aufgebrochen war. „Wir wollen nichts riskieren, deshalb wird er dieses Wochenende nicht auflaufen“, erklärt Wieland. Er geht aber davon aus, dass Hart zum Zwischenrundenstart wieder mit von der Partie ist. Schlechter sieht es bei Andreas Förg aus, für ihn ist die Saison nach einem Knöchelbruch beendet. Müller ist nach seiner Spieldauerstrafe in Erding noch gesperrt. „Ich muss mir noch überlegen, ob ich mit vier, fünf oder sechs Verteidigern spiele. Außerdem werde ich jetzt immer vier Sturmreihen mitnehmen“, verrät der Coach.

 

 
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