Der TEV Miesbach kann ohne Druck in das letzte
Wochenende der Bayernliga-Vorrunde gehen. Neben dem VER Selb ist das
Kreissparkassen-Team die einzige Mannschaft, die das Ticket für die
Zwischenrunde bereits in der Tasche hat. Der heutige Gegner, die Mighty Dogs
Schweinfurt, hingegen sind einer von sieben Clubs, die sich noch um die sechs
verbleibenden Zwischenrundenplätze streiten ...
Die Truppe
um Kapitän Florian Leitner kann also zum Zünglein an der Waage werden, wer den
Sprung schafft und wer die direkten Gegner im Kampf um die beiden
Play-off-Plätze sein werden.
Jedenfalls erwartet die Miesbacher am heutigen Freitag ab 20 Uhr ein
Hexenkessel. Die Hausherren können mit einem Sieg alles klar machen und haben
auch entsprechende Vorkehrungen getroffen. 1250 Tickets wurden bereits im
Vorverkauf abgesetzt. "Das wird ein richtiger Vorgeschmack auf die
Zwischenrunde. Für Schweinfurt ist es ein ganz wichtiges Spiel, für uns der
ideale Test", sagt Trainer Markus Wieland vor der Partie. Am vergangenen
Wochenende waren die Rot-Weißen spielfrei und die Zeit wurde zur Regeneration
genutzt. Wieland gab seinen Schützlingen von Freitag bis Sonntag frei und dies
scheint Wirkung gezeigt zu haben. "Beim Training am Montag waren alle
richtig heiß. Ich habe das Tempo noch einmal angezogen und großes Augenmerk auf
das Powerplay gelegt", erzählt Wieland. Das Überzahlspiel war zuletzt eine
der Schwächen der Miesbacher. Hier fordert der Chefanweiser eine Steigerung.
„Wir müssen über 60 Minuten voll
durchziehen. Wir wissen, was uns in Schweinfurt erwartet, ich habe unter der Woche
noch mit Peppi Eckmair telefoniert“, sagt Wieland. Der Schlierseer steht seit
2007 im Kader der Mighty Dogs. Und die müssen gegen den TEV gewinnen, ansonsten
erwartet sie am Sonntag, 7. Februar, ein echtes Endspiel in Regensburg. In Schweinfurt
ist man jedenfalls guter Dinge, wie Abteilungsleiter Steffen Reiser bestätigt: „Je
größer die Herausforderung der einzelnen Spiele war, desto präsenter, kompakter
und motivierter war die Truppe bisher.“ Allerdings fehlen bei beiden Mannschaften
wichtige Spieler. Bei Schweinfurt fallen Michael Thurner und Dan Heilman an,
Wieland muss auf Mathias Hart, Andreas Förg und René Müller verzichten. Hart
hat immer noch Probleme mit dem Oberschenkel und den Adduktoren, nachdem seine
alte Verletzung kürzlich wieder aufgebrochen war. „Wir wollen nichts riskieren,
deshalb wird er dieses Wochenende nicht auflaufen“, erklärt Wieland. Er geht
aber davon aus, dass Hart zum Zwischenrundenstart wieder mit von der Partie ist.
Schlechter sieht es bei Andreas Förg aus, für ihn ist die Saison nach einem Knöchelbruch beendet. Müller ist nach seiner
Spieldauerstrafe in Erding noch gesperrt. „Ich muss mir noch überlegen, ob ich
mit vier, fünf oder sechs Verteidigern spiele. Außerdem werde ich jetzt immer vier
Sturmreihen mitnehmen“, verrät der Coach.
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