
Am Ende klarer 4:1-Sieg gegen Icehogs - Ausbruch aus der Abwärtsspirale
Donnerstag, 24. November 2011
Es gibt manchmal faszinierende Mechanismen im Sport. Schwimmt eine Mannschaft auf der Erfolgswelle, ist sie nur schwer aufzuhalten. Sie rollt einfach weiter, egal was passiert – Partie für Partie, Tor für Tor, Sieg für Sieg. Die Spieler von Eishockey- Bayernligist TEV Miesbach und ihr Trainer Beppo Schlickenrieder haben das sicherlich schon einmal erlebt und kennen das Gefühl, sich unschlagbar zu fühlen. Zuletzt allerdings war bei ihnen das Gegenteil der Fall. Die Rot- Weißen konnten machen, was sie wollen, am Ende haben sie als Verlierer das Eis verlassen. Bis Sonntag. Da ist - wie Sportler in solch einem Moment so schön sagen – der Knoten geplatzt. Zumindest hoffen sie in Miesbach, dass der mühsame, aber nie gefährdete 4:1 – Sieg gegen den EC Pfaffenhofen der Ausbruch ist aus einer wochenlangen Abwärtsspirale.
Neustart verpatzt - Niederlage nach inakzeptabler Vorstellung
Montag, 21. November 2011
Normalerweise macht Stefan Moser Eishockey Spaß. Richtig viel sogar. Sonst würde sich der Sportliche Leiter des Bayernligisten TEV Miesbach auch nicht so stark engagieren. Am Freitagabend hat es ihm aber ziemlich die Laune verdorben. „Einfach nur enttäuschend“, findet Moser, was die Mannschaft beim TSV Peißenberg (Foto: BSE Pictures) abgeliefert hat. Seinem Trainer Beppo Schlickenrieder geht es ähnlich. Als „inakzeptabel“ stuft er die Vorstellung ein.
Mit 4:5 hat der TEV, vor dem Spieltag Neunter, gegen den 14. verloren. Der geplante Neustart nach der Deutschland-Cup-Pause ist gründlich daneben gegangen.
» mehrMoser kündigt nach 3:6 in Memmingen Konsequenzen an
Mittwoch, 09. November 2011
Auf einen deutlichen Aufwärtstrend hatte man im Lager des TEV Miesbach durch den Trainerwechsel gehofft, doch die Reaktion der Mannschaft ist weitgehend ausgeblieben. Nach dem Pflichtsieg gegen Lindau am Freitag unterlagen die Rot-Weißen beim Auswärtsspiel in Memmingen mit 3:6. Wieder einmal scheiterten die Miesbacher dabei an der mangelnden Chancenauswertung. Der Knackpunkt war die zweite Hälfte des zweiten Drittels. 90 Sekunden lang standen die TEV-Cracks beim Stand von 2:2 mit zwei Spielern mehr auf dem Eis, aber ließen selbst beste Einschussmöglichkeiten ungenutzt. Kaum waren die Memminger dann komplett klingelte es auf der anderen Seite. „Das war der Bruch im Spiel.“, sagte der Sportliche Leiter Stefan Moser nach der Begegnung. Innerhalb von acht Minuten kassierte das Kreissparkassen-Team vier Gegentreffer und beim Stand von 6:2 war die Partie natürlich gelaufen.
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