Seine beste Saisonleistung zeigte der TEV Miesbach am Freitagabend im Schweinfurter Icedome. Trotz einem deutlichen Chancenübergewicht musste man aber trotzdem eine bittere 3:2 Niederlage nach Verlängerung hinnehmen. Nichts desto trotz zeigte der gestrige Abend deutlich, dass der TEV in dieser Playoffserie keineswegs der Underdog ist, sondern dem Tabellenzweiten mindestens ebenwürdig ist.
Die Reise nach Franken konnten Stefan Kuhn und Philip Lehr nicht antreten, dafür rückte Timon Ewert ins TEV-Tor der eine tadellose Leistung zeigte und als Ruhepol in der TEV-Defensive agierte. Zu Beginn der Partie begannen die Hausherren, angepeitscht von über 1000 Heimfans, forsch und setzten den TEV unter Druck. Doch von Minute zu Minute kam der TEV, der von rund 20 Miesbachern begleitet wurde, besser in die Partie und nach spätestens zehn Minuten übernahm der TEV die Partie und erarbeitet sich Chance um Chance, doch trotz mehrere Großchancen des TEV’s sollte es nach 40 Minuten torlos in die zweite Pause gehen. In einer umkämpften, aber stets fairen Partien, welche mit sehr hohem Tempo geführt wurde, dauerte es bis zur 47.Minute, ehe das erste Tor fiel. Patrick Asselin nutze seinen eigenen Rebound zur mehr als verdienten Führung. In der Folge gab es ein Powerplay für die Mighty Dogs, in welchem die Hausherren die Partie ausgleichen konnten. Tomas Cermak traf in der 49.Minute genau in den Winkel. Aber der Stadionsprecher war noch nicht einmal mit der Durchsage des Tores fertig als es erneut still wurde im Icedome. Reto Schüpping kam frei von der Seite zum Abschluss und brachte den TEV 22 Sekunden nach dem Ausgleich wieder in Führung. In der Folge verteidigte der TEV gegen die individuelle Klasse der Mighty Dogs klug und konzentriert und hatte Glück als Tomas Cermak nur den Pfosten traf. 14 Sekunden vor Schluss jubelten die Mighty Dogs dennoch, denn Dzerods Alksnis traf von der blauen Linie zum 2:2.
In der Verlängerung gab es das dritte Überzahlspiel für die Hausherren und dort traf Alexander Diel nach 9 Sekunden in der 64.Minute zum schmeichelhaften 3:2.
Der TEV war über weiten Strecken die bessere Mannschaft in der Partie und hatte ein deutliches Chancenplus. Darauf gilt es am Sonntag im Heimspiel gegen Schweinfurt aufzubauen um die Serie an der Schlierach auszugleichen. Spielbeginn bei Spiel 2 ist um 18 Uhr und der TEV hofft erneut auf seine lautstarken Fans im Miesbacher Eisstadion, die das Heimspiel zu einem Hexenkessel machen.
